Herzlich WillkommenFachverband Deutscher Heilpraktiker Baden-Württemberg

Sommertage und Hitze erträglich gestalten!

DAMIT DIE SOMMERHITZE ANGENEHM BLEIBT!
KÜHLE RÄUME

Auch wenn es draußen Temperaturen von über 28 Grad hat – in Innenräumen muss es nicht zwangsläufig so heiß werden. Lüften Sie morgens und abends, wenn die Luft noch einigermaßen kühl ist. Sorgen Sie dabei für Durchzug: So tauschen Sie die angestandene warme Zimmerluft besonders gut durch kühle Luft von draußen. Tagsüber sollten Sie die Räume abdunkeln. Am besten mit Fensterläden, wenn diese nicht vorhanden sind, zumindest mit Vorhängen. Auch ein Ventilator oder Klimagerät kann, richtig eingesetzt, für angenehme Abkühlung sorgen. Unnötige Wärmequellen in Form nicht benutzter Elektrogeräte sollten Sie ausschalten. Dies spart Abwärme und Stromkosten.
Sport in Maßen
Maßvoller Sport ist gut für die Gesundheit. An Hochsommertagen sollten Sie kürzer treten. Tagsüber ist Anstrengung ungesund. Betätigen Sie sich lieber am Morgen oder am Abend, wenn es nicht ganz so heiß ist. Ideal ist Schwimmen, aber auch leichter Ausdauersport wie z.B. Walking oder Radfahren.

ERFRISCHUNG FÜR DEN KÖRPER
Starten und beenden Sie heiße Sommertage mit einer lauwarmen Dusche. Wenn es Ihnen tagsüber zu warm wird: Lassen Sie kühles – nicht zu kaltes - Wasser über Ihre Unterarme laufen, benetzen Sie Gesicht und Nacken damit oder gönnen Sie sich ein kühles Fußbad. Auch kalte Auflagen und Umschläge können sehr erfrischend sein. Von der Wärme und Sonnenbestrahlung schwellen bei vielen Menschen die Beine an. Wenn Sie dazu neigen, dann legen Sie Ihre Beine öfter hoch und sorgen Sie für die Entstauung der Beinvenen durch häufigere Bewegung.

LEICHTE BEKLEIDUNG
An Sommertagen ist leichte Kleidung ein Muss. Wenn Sie lange draußen sind, dann sind helle Farbtöne am besten. Außerdem sollte Ihre Kleidung in diesem Fall möglichst viel Körperfläche bedecken. Daneben sind Sonnenschutzcreme, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung wichtig.

TRINKEN, TRINKEN, TRINKEN
Zwei Liter pro Tag sind im Sommer absolutes Minimum. Besser sind drei oder gar vier Liter, abhängig davon, wie viel Sie schwitzen. Doch bitte nicht gleich einen Liter auf einmal reinschütten. Trinken Sie lieber regelmäßig keine Schlucke. Ausnahmen gelten hier nur für Menschen mit eingeschränkter Herzleistung oder verminderter Harnausscheidung. Beraten Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Besonders geeignete Durstlöscher sind kochsalzarmes Wasser, ungesüßte Früchtetees oder Saftschorlen. Alkohol, Kaffee und Cola sollten Sie meiden. Alkohol erweitert Ihre durch die Hitze sowieso schon erweiterten Gefäße noch mehr. Kaffee und Cola geben Ihnen nur kurzfristig Energie und regen den Kreislauf an. Danach sackt der Kreislauf ab - und zwar noch weiter als zuvor. Vermeiden Sie kalte Getränke. Diese sorgen nämlich keineswegs für Abkühlung. Denn Ihr Körper muss Energie aufwenden, um sie auf Körpertemperatur zu erwärmen. Dadurch erhitzt er noch mehr und es kommt durch kalte Getränke und Eiswürfel häufig zu Magenverstimmung.

KEINE ÜBERMÄSSIGEN MAHLZEITEN
Auch wegen falscher Nahrung verbraucht der Körper unnötig Energie - und zwar beim Verdauen. Schwere Speisen sollten Sie deshalb besonders an Sommertagen meiden. Vor allem Fettiges ist schwer verdaulich und belastet den Kreislauf. Optimal sind Gemüse, Obst, Salat, Fisch oder mageres Geflügelfleisch. Finger weg von scharfen Gewürzen. Durch sie geraten Sie nur noch mehr ins Schwitzen.

ANGENEHME NACHTRUHE
Wegen der Hitze haben viele Menschen im Sommer Probleme mit dem Schlafen. Alles, was Abkühlung verschafft, ist hilfreich. Dazu gehören leichte Bekleidung und eine dünne Decke. Außerdem sollten Sie Ihr Schlafzimmer, wie anfangs beschrieben, vor dem Zubettgehen gründlich lüften. Am besten lassen Sie das Fenster auch während der Nacht auf - vorausgesetzt Sie liegen nicht direkt im Luftzug. Falls Sie durch Straßenlärm gestört werden, probieren Sie doch mal einen Lärmschutz (wie z.B. Oropax). Als Abschalthilfe am Abend eignet sich eine Tasse lauwarmer Melissentee, evtl. mit einem Löffelchen Blütenhonig.

ZUM GUTEN SCHLUSS
Genießen Sie die warmen Sommertage – denn Sie wissen ja – der nächste Winter kommt bestimmt.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit?!

Einfache, von Jedermann durchführbare Abhärtungs- und Vorbeugungsmaßnahmen:

Vitaminergänzung:
Holundersaft, Johannisbeersaft, Kirschsaft, Sanddornsaft, Sauerkrautsaft, Rote-Beete-Saft, Citrussäfte (erwärmt!).

Nahrungsmittel:
Obst, Salate (Bitterstoffe), Gemüse, KEIMLINGE, Sauermilchprodukte. Bevorzugung pflanzlichen Eiweißes aus Linsen, Bohnen, Dinkel, Hafer, Reis und Kartoffeln.

Ausgleich, Schutz und Abwehrkraftsteigerung:
Ausreichender Schlaf, Entspannung durch Autogenes Training, Yoga, Musik, Hobby´s, Training des Kreislaufs durch Sauna, etc.

Je nach Alter und körperlicher Verfassung ist regel-„mäßige" Bewegung an der frischen Luft das beste Training für die Schleimhäute, den Kreislauf, das Nervensystem und die Abwehrkräfte.

Dabei ist besonders auf geeignete, (warme, atmungsfähige) Kleidung und gutes Schuhwerk zu achten. Bei Temperaturen unter -10°C, sowie Wind, Regen oder Schneefall sollte eine Kopfbedeckung getragen werden.

  • Regelmäßige Licht- und Luftbäder
  • Ausgewogene, vollwertige Ernährung
  • Bäder, Waschungen, Güsse (kalt u. warm)
  • Luftbefeuchtung und Lüftung beachten
  • Temperatur angepasste Bekleidung
  • Schutz empfindlicher Körperstellen

Wer unter einer starken Infektanfälligkeit leidet, sollte sich bei einem Heilpraktiker oder einer Heilpraktikerin über unterstützende Maßnahmen informieren. Diese sind z.B. spezielle Vitamingaben, Akupunktur, Homöopathische Einzel- und Komplexmittel und Eigenblutbehandlung.

 

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